Die Wettkampfgruppe trauert um einen ihrer treusten und besten Weggefährten. Hansi hat uns ohne zu zögern zu unserem ersten Wettkampf nach Nesselwängle
begleitet und uns danach mit bestem Bild- und Filmmaterial versorgt. Er war ein fester Bestandteil dieser Gruppe und fehlt uns nun umso mehr.
Hans, machs guad und ruhe in Frieden.
Nach einem 10-jährigen "Wettkampfentzug" der Feuerwehr Krün formte sich im Jahre 2010 schließlich wieder eine Gruppe und ließ die Wettkampftradition, die
damals hauptsächlich Bernhard Dirnhofer heraufbeschworen hat, wieder hochleben. "Wir alle sind mit sehr viel Freude und Eifer an die Sache herangegangen und das
war vielleicht der springende Punkt, warum es letztendlich auch so gut funktioniert hat. Wir wissen natürlich alle, dass da noch einige Luft
nach oben besteht und dürfen uns daher auf keinen Fall mit den Ergebnissen begnügen. Die Gruppe wurde eine verschworene
Einheit, auch wenn wir jetzt erst mal froh sind, dass wir uns ein paar Monate nicht mehr so oft sehen", scherzte ein Mitglied. Man begann traditionell nach dem Fasching
mit den intensiven Übungseinheiten und bereitete sich so auf die beiden Wettkämpfe in Tirol und Südtirol vor.
Ausgebildet wurde die Gruppe von Michael Holzer, Florian Simon und vorallem durch Thomas Niebauer sen. und Anton Simon jun.. Die beiden letzteren waren so
gut wie bei jeder Übung anwesend und versorgten die Gruppe immer wieder mit neuen Tricks und führten ihr die gemachten Fehler vor Augen. Auf diesem Wege
bedankt sich die WKG FF Krün 2010 auf das herzlichste, denn ohne euch vier geht nichts!
48. Tiroler Landes-Feuerwehrleistungsbewerb 2010 in Nesselwängle
Echtes Lebenszeichen auf internationaler Bühne
Krüner Feuerwehr avanciert zur besten bayerischen Mannschaft bei Leistungswettbewerb in Tirol - Lob von allen Seiten
Krün- Einen überraschenden Erfolg hat die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Krün beim 48. Tiroler Landes-Feuerwehrwettbewerb in Nesselwängle
errungen. Die von Gruppenführer Albert Niggl jun. geleitete Nachwuchsmannschaft belegte in der Gästeklasse Bronze A den 24. Platz und avancierte obendrein zum besten Team
aller teilnehmenden bayerischen Gruppen. In der Deutschland-Wertung bedeutete dies den zweiten Platz. Aus dem Landkreis waren auch Kräfte aus Unterammergau,
Partenkirchen, Murnau, Grainau, Mittenwald und Wallgau vertreten. Bei den Titelkämpfen mussten die jeweiligen Einheiten einen imaginären Brand unter
Kontrolle bringen. Die Krünerer schafften dabei den Aufbau der Wasserversorgung mit Pumpe und das Legen einer 60 Meter langen Schlauchleitung in der hervorragenden
Zeit von 52,4 Sekunden. Sie erhielten dabei "nur" 5 Strafpunkte. Den anschließenden Staffellauf über 400 Meter - die acht Wehrleute mussten mit voller Montur jeweils 50 Meter sprinten und ein mitgeführtes
Strahlrohr übergeben - schafften die gut trainierten Isartaler ohne weitere Strafpunkte in 55,9 Sekunden. Vorbereitet auf den Wettkampf wurde die Gruppe seit Februar drei mal
wöchentlich durch den 2. Kommandanten Thomas Niebauer sen., 2. Vorsitzenden Florian Simon und Gerätewart Anton Simon jun. " Ich bin stolz auf meine junge
Truppe" schwärmt Niebauer. "Sie hat bei ihrem ersten internationalen Wettbewerb hervorragend abgeschnitten". Ein Lob gab es natürlich auch von Ex-Kreisbrandinspektor Albert Niggl sen. "Ich war 1977 selbst in St. Johann dabei und weiß, wie hoch die Anforderungen sind", berichtete der 57-jährige, deshalb freut es mich, dass nach 10 Jahren die Wehrmänner aus
Krün wieder ein echtes Lebenszeichen auf internationaler Bühne abgegeben haben."
von links: Albert Niggl jun., Thomas Niebauer jun., Sebastian Schober, Hans-Werner Frankenberger, Matthias Bader, Sebastian Müller, Florian Holzer,
Franz Rauth jun., Franz Riesch